Dänemark ade, Schweden ahoi
- Andreas Kicherer
- vor 3 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Nach dem Hafentag auf der Insel Laesö stand heute die Überfahrt nach Schweden auf dem Passageplan. Standesgemäß wurde auf der Seegrenze die Dänische Gastlandflagge geborgen, natürlich unter den Klängen der Dänischen Nationalhymne, live gespielt von Peter mit seinem elektronischen Saxophon.
Peter wäre nicht Peter, wenn er nicht auch für das Hissen der Schwedischen Flagge die Nationalhymne eingeübt hätte. Standesgemäß wurde die Schwedische Flaggenzeremonie dann auch mit der entsprechenden Hymne unterlegt, unter tätiger Mithilfe von Andrea als Notenständer.

Leider hatten wir heute wenig Wind, was man an dem zähen Entfalten der Flagge sehen kann und sind deshalb einen großen Teil der 37 sm motort.
Vorher konnten wir allerdings noch einige Meilen schön mit den Segeln fahren, durch den mauen Wind war das Steuern allerdings nicht ganz einfach, und ein fehlender Windanzeigerbändsel wurde von Andrea heldinnenhaft während der Fahrt angebracht.

Die Schären sind navigatorisch nicht ganz einfach, gibt es doch sehr viele Inseln, Felsen und Türmchen. Konzentriertes Kartenstudium ist da vonnöten.

Jetzt liegen wir im beschaulichen aber sehr umtriebigen Hafen von Honö traumhaft in den von der Abendsonne beschienen Schärenlandschaft. In der Hafenbar, nur einen Steinwurf vom Liegeplatz entfernt, schmeckt das Bier sehr gut, zumal die Gläser sogar extra in einer Tiefkühltruhe gelagert werden. Der LI hätte sicher seine Freude daran, sich zum Schonen der Biervorräte nicht zu weit vom Schiff wegbewegen zu müssen.



Jetzt geht es zum Sonnenuntergang auf eine Schäre, mal sehen, ob wir Euch dazu morgen einige Impressionen zeigen können.
Bleibt uns treu,
Eure jetzt Schwedencrew und Skipper Hägar


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