Caribean Feeling
- Andreas Kicherer
- vor 3 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
Jetzt sind 5 Wochen Skandinavien rum. Es gab nur 4 Tage mit über 20° C, dafür mehr als die Hälfte der Tage mit mehr als 20 kn Wind. Die Natur ist fantastisch und das Segeln in den Schären ohne Wellen ein Traum, aber diese Statistik finde ich wenig überzeugend hier wieder herzukommen. Das muss die skandinavische Wettergöttin wohl auch gemerkt haben, und hat der neuen Crew heute ein grandioses Segelwetter geliefert. Sonne, schöne Winde aus der richtigen Richtung, Genackersegeln, große Genua, keine Wellen. Sie will uns wohl mit der Gegend versöhnen.


Und die Wettervorhersage so, dass wir heute in der Dänischen Südsee sogar ankern können.
Alle durften Schwimmen gehen, nur der Skipper hatte das sehr harte Los an Bord bleiben zu müssen, um den Anker zu bewachen. Der Neidfaktor auf die restliche Crew, die den Badefreuden frönen konnten, war riesig ;-).

Als Belohnung für den asketischen Badeverzicht, durfte sich der Skipper in der Hängematte gehen lassen, und die Pfälzer unter der Crew konnten Bacchus frönen.


Jetzt sitzen wir wohlgesättigt in der Ankerbucht und bewundern den Sonnenuntergang in einer lauen Brise.

Bleibt uns gewogen,
Euer Skipper Hägar mit Matthias, Gudrun und Joachim auf der 7. Etappe


Herzlichen Glückwunsch zur gelungenen Reparatur des Unterliekstreckers. Da zeigt sich wieder Mal die Improvisationsgabe, die man als Segler haben sollte. Ich habe sofort an meinen "Speedy Stitcher" gedacht, eine englische Sewing Awl, die ich in den letzten Jahren auf Törns immer dabei, aber noch nie gebraucht habe. Ob wir damit durch das verstärkte Segeltuch gekommen wären? Aber die Ideen mit der heißen Nadel und dem Akkubohrer sind auch pfiffig.
Toll, dass ihr am nächsten Tag durch die dänische Wettergöttin für eure Mühen belohnt wurdet und noch einmal Südseefeeling haben durftet.
Weiterhin Mast- und Schotbruch, schade dass ich bei der letzten Etappe über Helgoland nicht dabei sein kann.
Thomas